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Dieses Thema hat 11 Antworten
und wurde 1.468 mal aufgerufen
 Krankheiten und Problemen bei Eichhörnchen
Udo01 Offline




Beiträge: 1.787

11.08.2009 00:22
RE: Beiträge zur Medikamentenliste antworten

Hallo Hörnchengemeinde.

Da es die Unterschiedlichsten Medikamente zu div. Krankheiten gibt, und man ungern Versuche am Tier macht habe ich eine Idee.
Eine Liste zu erstellen in der für jedes Weh -Wehchen zwei bis drei verschiedene /erprobte und empfehlenswerte Medikamente aufgeführt werden.

Wer hätte Lust und diese zu erstellen? Hinweise zu Medikamente kann jeder abgeben. Ich würde eine Unter Rubrik dafür anlegen welches dann von der sich gemeldeten Person geführt wird.
Freiwillige voraus!
Gruß Udo

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Simon089 Offline



Beiträge: 252

11.08.2009 12:19
#2 RE: Beiträge zur Medikamentenliste antworten

Udo das finde ich eine tolle und hilfreiche Idee. Ich würde dich gerne unterstützen, aber habe noch nicht viel erfahrung mit Medikamente.
LG Clausi

Eichhörnchen Fan aber sowas von :pst:

Rita Offline




Beiträge: 661

12.08.2009 14:59
#3 RE: Beiträge zur Medikamentenliste antworten

Hallo Udo,

Klasse Idee! Einige Hinweise zu Medikamenten und Krankheiten kann ich dir gerne zu mailen. Ich muss aber erst noch in meinen Unterlagen stöbern.

Hallo Ecureuil, wäre das nicht eine Aufgabe, die du übernehmen könntest??? Du hast uns doch schon auf dem Gebiet hilfreiche Tipps geben können. Oder trete ich dir damit zu nahe? Und wenn alle ihre Erfahrungen beisteuern, könnte dass schon eine ganz ansehnliche Liste werden, oder ???

Gruß
Rita

Genießt das Leben. Es ist schön - von einfach hat keiner was gesagt. 

Udo01 Offline




Beiträge: 1.787

13.08.2009 15:19
#4 RE: Beiträge zur Medikamentenliste antworten

Hallo
So in ungefähr dachte ich könnte man es machen.
Infos über die Medikamente und welches bei was brauche ich von euch.
Diese Liste soll auf keinen Fall den Arztbesuch ersetzen
auf den Link gehen um die Liste zu sehen.

http://www.eichhoernchenfreunde.de/texte...tenliste%20.htm

Jede fachliche Hilfe ist erwünscht / erbeten / willkommen
Ich stelle mir vor das wir gemeinsam ein Thema nach den anderen abarbeiten um das ganze Übersichtlich zuhalten.
Ich gebe mal das Thema Wurmkur als erstes vor. Es wäre schön wenn ihr eure Meinung dazu gebt um dann wenn dieses abgearbeitet ist das Nächste Thema auszugreifen. Bitte nicht sagen das hat Udo geschrieben stimmt schon so wenn Ihr andere haltbare Infos habt.
Wurmkur
Dies ist ein sehr heikles Thema. Einige halten eine Vorbeugende Wurmkur für unerlässlich. Doch nach vielen Diskussionen in andere Foren und hinterfragen beim Tierarzt ist folgendes Ergebnis zustande gekommen! Das erst einen Wurmbefall durch Kotprobe diagnostizieren werden soll/muss bevor man eine Wurmkur anwendet! Warum ?
Es gibt verschiedene Wurmarten, daher ist es auch wichtig, dass zuerst eine Kotprobe stattfindet, denn es gibt verschiedene Wirkstoffe gegen verschiedene Wurmarten. Was bei der einen Wurmart hilft, nutzt bei der anderen wiederum gar nichts.Prophylaktische Maßnahmen können daher nur dann empfohlen werden, wenn der zu erwartende Nutzen höher ist als die unerwünschten Nebenwirkungen. Daher ist der Gang zum Tierarzt der sicherste Weg. Selbstmedikation nutzt da recht wenig.Hierbei besteht unter Umständen die Gefahr, dass bislang gesunde Tiere geschädigt werden.
Nachstehend findet Ihr einen sehr informativen Bericht


"Wurmkur - ja oder nein"

In Sachen Wurmkuren gibt es leider noch sehr viele veraltete Ansichten, Früher griff man sehr schnell zu allen möglichen Mittelchen, Hauptsache vorbeugen war die Devise. Mit der Zeit fand man allerdings heraus, dass jedes Medikament - wie auch bei uns Menschen - Nebenwirkungen besitzt. Das hatte man wohl nicht so recht bedacht .Vor allem musste man feststellen, dass es wie bei Antibiotika zu einer Resistenz der Parasiten kommt, so dass das Mittel im Falle des Falles gar nicht mehr wirken würde.

Eigentlich kommt ein Wurmbefall bei Nagern sehr selten vor. Bei Tieren, die im Freien - beispielsweise im Außengehege - leben, besteht eine größere Möglichkeit der Infektion mit Würmern, sei es durch Kontakt mit Vogelkot oder eben sonstige gefressene Wiesenpfanzen, die Wurmeier enthalten können. Aber auch hier ist es eigentlich nicht die Regel, dass es automatisch zum Wurmbefall kommt. Mögliche Anzeichen eines Wurmbefalls kann beispielsweise ein Abmagern des Tieres sein, obwohl es doch reichlich Nahrung zu sich nimmt. Die Würmer - bereits gut vermehrt im Darm - können das Tier schwächen. Dennoch kann man gegen Wurmbefall nicht vorbeugen, das sei an dieser Stelle ausdrücklich gesagt! Würmer können nur beseitigt werden bei schon vorhandenem Wurmbefall, man kann die Tiere aber nicht "impfen" gegen Würmer, indem man ihnen beispielsweise regelmäßige Gaben eines Wurmmittels zukommen lässt.
Im Gegenteil, damit richtet man größeren Schaden an als dass es dem Tier von Nutzen wäre. Durch diese Mittel wird die Darmflora angegriffen. Diese ist jedoch sehr sehr wichtig - gerade für Nager. Für Nager stellt ein lange anhaltender Durchfall, der durch diese Mittel sehr schnell entstehen kann - ich möchte sagen fast zu erwarten ist - eine sehr große Bedrohung dar, es ist sogar eine der häufigsten Todesursachen Nicht zu verkennen ist auch die sogenannte Resistenz, die auftritt infolge des Medikamentenmissbrauchs. Verabreicht man den Tieren öfter die Mittel, so lachen sich die Würmer am Ende eher schlapp und freuen sich über das Mittel als willkommene Speiseplanänderung, da es ihnen nichts mehr anhaben kann. Gerade solche kleinen Parasiten haben die größten Tücken entwickelt um zu überleben und sind aus diesem Grund sehr anpassungsfähig.
Schon allein aus diesen Gründen sollte eine Wurmkur nur dann durchgeführt, wenn auch wirklich ein Wurmbefall vorliegt.

Weiter werden sich manche jetzt die Frage stellen: Was tun wenn ich mir nicht sicher bin ob ein Wurmbefall vorliegt oder nun so verunsichert bin, dass ich unbedingt Gewissheit haben muss?

Dann nimmt man einfach möglichst frischen Kot, packt ihn sauber ein (beispielsweise in ein kleines Tütchen oder in eine leere Filmdose) und bringt ihn zum Tierarzt. Dieser untersuch dann den Kot auf Wurmbefall. Das kostet nicht viel und man hat Gewissheit. Dies sollte man im wirklichen Verdachtsmoment über einen Zeitraum von einer knappen Woche tun, da nicht mit jedem Kot Wurmeier mit ausgeschieden werden. Falls es dann wirklich sein sollte und Euer Tier von Würmern befallen ist, so wird Euch der Tierarzt darüber aufklären und Euch die Gegenmaßnahme erklären.
Es gibt auch verschiedene Wurmarten, daher ist es auch wichtig, dass zuerst eine Kotprobe stattfindet, denn es gibt verschiedene Wirkstoffe gegen verschiedene Wurmarten. Was bei der einen Wurmart hilft, nutzt bei der anderen wiederum gar nichts. Daher ist der Gang zum Tierarzt der sicherste Weg. Selbstmedikation nutzt da recht wenig.

Im Regelfall läuft es bei einem diagnostizierten Wurmbefall so ab, dass Ihr ein Mittel mitbekommt, welches Ihr zweimalig verabreichen müsst. Das Tier wird gewogen und die genaue Dosis wird vom Tierarzt errechnet. Dann erfolgt wie erwähnt die erste Medikamentengabe, die je nach Wurmart 7-8 Tage - meist 12-14 Tage danach noch mal wiederholt wird, um auch die Würmer zu erwischen, die bei der Erstgabe noch ungeschlüpft im Ei im Darm verblieben und somit nicht durch die Erstgabe betroffen waren. Das ist wichtig, denn eine einmalige Gabe nutzt recht wenig, da die Nachkommen der Würmer nicht vernichtet werden würden.

Auch sehr, sehr wichtig ist die Hygiene während dieser Zeit. Der Käfig muss gründlich gereinigt werden, es gibt beim Tierarzt auch spezielle Mittel zur Desinfektion, da Wurmeier nicht sichtbar sind für das menschliche Auge und man daher nicht sicher sein kann vor einer neuen Ansteckung.

Zusammenfassend gilt also folgendes:
Keine Wurmkur bzw. Medikamenteneingabe ohne diagnostizierten Befall!


Es gibt sehr viele Halter von Tieren, die noch die alte Meinung vertreten, dass Vorbeugung wichtig ist. Daher sei gesagt, dass es die freie Meinung eines jeden ist, ob er so was nun für sinnvoll halten mag oder nicht, aus rein tiermedizinischen Aspekten gilt der Grundsatz: Keine Medikamentengabe vor diagnostizierter Krankheit. Diese Vorbeugungsmeinung ist längst überholt und es gibt keinen guten Grund, der dafür spricht. Gerade bei Wurmkuren gibt es keine Vorbeugung, sondern nur die gezielte Behandlung. Alles andere ist eine Belastung - sowohl für die dadurch gestressten Tiere, als auch für uns Halter. Wir dürfen es manchmal eben nicht zu gut meinen und es mit unserer Fürsorge übertreiben ;o).


Gruß Udo

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Ecureuil Offline




Beiträge: 226

16.08.2009 21:35
#5 RE: Beiträge zur Medikamentenliste antworten

Hallihallo,

eine gute Idee!

Ich habe 2 verschiedene Medikamenten Listen, wobei meines Wissens alles auch erprobt wurde. Einiges natürlich auch von mir.

Ich werde mir morgen mal die Zeit nehmen, alles sortieren und daraus eine Liste machen.

Die sende ich dann Udo zu.

Allerdings möchte ich euch gleich sagen, dass dort keine Homöopathika, (Ausnahme Spasmovetsan = niedrige D-Potenzen) zu finden sind.

Zu den Wurmkuren: (ergänzend)

„Biologische Wurmkuren“ sind wahrscheinlich und auf kurze Sicht, erstmal nicht sehr effektiv, wie z.B. chemische. Aber zur Vorbeugung und langfristig betrachtet sind natürliche Kräuter und bestimmte Kerne sicherlich von großer Bedeutung und sehr hilfreich. Man kann rein biologisch versuchen, das Darm-Milieu (Säure/Basen-Haushalt) zu beeinflussen bzw. zu regulieren und somit unattraktiv für Würmer zu gestalten.

Kokosraspeln/oder Kokosflocken und Kürbiskerne sind hilfreich in der Prophylaxe. Sie gelten als "wurmwidrig" (Auch hier gilt natürlich... manche Hörnchen mögen es gerne, andere nicht.... und nicht zu viel geben.)

Kleine Anmerkung: Leider weiß ich nicht, ob Hörnchen in freier Natur z.B. am Portulak knabbern, könnte mir aber durchaus vorstellen, dass sie sich bei Bedarf rein instinktiv ihre verschiedenen Kräuter zusammen suchen. Bei Degus und Ratten wird auch, genau wie bei Hund und Katz z.B. frischer Portulak gegeben/angeboten. (Manche Nager stürzen sich drauf, andere nicht.)

Evtl. kann man auch Verm-X für Nager anbieten. (Die Akzeptanz der Pellets soll recht gut sein.) Das Produkt gibt es auch in flüssiger Form z.B. für Tauben.) In Verm-X sind verschiedene "wurmfeindliche" Kräuter enthalten.
Ein Versuch ist es Wert...oder?!

LG
Ecureuil

[ Editiert von Ecureuil am 16.08.09 22:00 ]

Manchmal genügt eine kleine Änderung des Blickwinkels, um klarer sehen zu können ;)

Simon089 Offline



Beiträge: 252

17.08.2009 13:17
#6 RE: Beiträge zur Medikamentenliste antworten

Hallo Udo, ich kann doch einen kleinen Betrag zu der Medi Liste leisten. Und zwar das Medikament Metacam ist zu Linderung von Entzündungen und Schmerzen bei cronischen Erkrankungen des Bewegungsapparates.
Ich gebe davon einmal am Tag 0,1 ml und das über drei bis fünf Tage ohne das ich Nebenwirkungen entdeckt habe.Ich gebe es Simon ab und an da er eine chronische Entzündung am hinterbeinchen hat.

Hoffe konnte dir etwas helfen.

LG claudia.

Eichhörnchen Fan aber sowas von :pst:

Ecureuil Offline




Beiträge: 226

17.08.2009 21:29
#7 RE: Beiträge zur Medikamentenliste antworten

Habe eine mehrere Seiten umfassende Liste an Udo gesendet. Hoffe, er kann damit was anfangen. (Mal sehen, was er daraus macht! )

Ähm...die 2. mail enthält die richtige End-Liste! sorry!

Gruß
Ecureuil

[ Editiert von Ecureuil am 17.08.09 21:35 ]

Manchmal genügt eine kleine Änderung des Blickwinkels, um klarer sehen zu können ;)

Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

19.08.2009 22:03
#8 RE: Beiträge zur Medikamentenliste antworten

Da hier eine Zusammenstellung verschiedener Medikamente entstehen soll (super Idee!) möchte ich auf ein Buch von der Tierärztin Tania Nordhaus aus Berlin(Titel: Zurück in die Freiheit), die auch eine Eichhörnchenstation leitet, hinweisen. Da das Buch nur schwer zu bekommen ist, weiß ich nicht, ob es unter den Züchtern bekannt ist. Frau Nordhaus hat in ihrem Buch unter anderen Krankheitsbilder nebst den Behandlungsmöglichkeiten und den Medikamenten mit Dosierungsanleitung detailliert aufgelistet. ein super Buch. Wenn ich Probleme habe, ist das Buch immer Begleiter zum Tierarzt, der auch immer dankbar dafür ist. Udo, falls du das Buch nicht hast, bzw, nicht bekommst,kann ich es dir leihweise überlassen. Es ist auch eine Schlußzusammenfassung (eine Art Liste, 4-seitig)als Übersicht im Buch, eine Kopie davon könnte ich dir auch faxen.
(Bei Amazon wird das Buch als z.Zt. nicht mehr lieferbar geführt)

Udo01 Offline




Beiträge: 1.787

25.08.2009 00:18
#9 RE: Beiträge zur Medikamentenliste antworten

Hallo Piros Mokus

Danke für dein Angebot. Das Buch ist bei Züchtern und Haltern bekannt und auch in mein Besitz. Ich bin ein Mensch der sich mit der Meinung von anders denkenden Menschen auseinander setzt und schiebe diese nicht einfach zur Seite wenn diese Meinung für mich unbequem ist. Fr. Nordhaus ist gegen eine Volierenhaltung und das akzeptiere ich, gleichzeitig bin mit vielen was Sie schreibt auf einer Linie.
Gruß Udo

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Ute 2811 ( gelöscht )
Beiträge:

03.12.2009 15:06
#10 RE: Beiträge zur Medikamentenliste antworten

Hallo Udo,
das sch.... Wetter läßt es zu das ich mal wieder Zeit habe um auf Deiner Seite zu stöbern. Wie weit bist Du mit der Medikamentenliste ? Ich hätte da vielleicht auch noch was für Dich. Und zwar habe ich dieses Medikament von einem Eichhörnchenfuzzi (keine Panik. So betitel ich mich auch und soll lieb gemeint sein). Bei dem Medikament handelt es sich um Retardon. Es ist gegen Infektionen des Magen-Darm-Tracktes, Infektionen des Atmungstracktes, - der Harnwege und Geschlechtsorgane, Bakterielle Sekundärinfektionen, Gelenkentzündungen, Blutvergiftung und gegen KOKZIDIOSE.
Es hat mir schon Eichis zurück gebracht, wo selbst ein Tierarzt wenig Hoffnung hatte. Ich schwöre drauf.
Ich wünsche dir (und natürlich allen Lesern) noch eine schöne Adventszeit und ein frohes Weihnachtsfest.
LG Ute

Udo01 Offline




Beiträge: 1.787

12.04.2012 22:54
#11 RE: Beiträge zur Medikamentenliste antworten

Hallo Hörnchenfreunde
Ich habe einen sehr interessanten Bericht über diverse Wurmarten und deren Schaden im Netz gefunden. Mit der freundlichen Genehmigung von aktiv-fuer-tiere.de darf ich diesen hier bei uns wieder geben ohne den umständlichen Weg des Verlinken.
http://www.aktiv-fuer-tiere.de/krank/wuermer.htm
Würmer bei Haustieren
Themen : Allgemeines / Infektion / Verlauf / Symptome / Diagnose / Spulwurm / Andere Rundwürmer : Magenwürmer (Graphidium) Fadenwürmer (Trichostrongylus) Madenwürmer (Oxyuris) / Hakenwurm (Ancylostoma) / Peitschenwurm (Trichuris) / Haarwürmer (Capillaria) / Der Fuchsbandwurm / Andere Bandwürmer / Gurkenkernbandwurm
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Allgemeines
Die gesundheitlichen Schäden, die Würmer bei Hunden, Katzen oder Kleintieren anrichten können, sind sehr unterschiedlich.
Sie reichen von der allgemeinen Schwächung des Tieres und dessen Abwehrsystems bis hin zum Tod des Tieres.
Neben der Gefährdung des Tieres besteht jedoch auch oft für den Menschen eine Infektionsgefahr die man nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte.
Die Infektion mit Würmern kann beim Menschen zu schweren Organstörungen und -schäden führen, die sogar tödlich verlaufen können.
Um diese Schäden für das Tier und den Menschen wirkungsvoll verhindern zu können, sollten Hunde,Katzen und auch Kleintiere regelmäßig (alle drei Monate) entwurmt werden und das auch, wenn die Tiere nur im Haus leben !
Denn eine Entwurmung ist das beste Mittel um Würmer garnicht erst einen Schaden anrichten zu lassen und die Kosten für eine Entwurmung sind gering im Gegensatz zu einer Tierarztbehandlung bei starkem Wurmbefall.
Infektion
Ihr Tier kann sich sich auf verschiedenste Weise mit Würmern infizieren. Leider ist es kaum möglich, einer Infektion vorzubeugen, da man die Tiere den Gefahrenquellen nicht entziehen kann. Hunde und Katzen mit Auslauf können sich quasi überall infizieren. doch auch nur in der Wohnung gehaltene Tiere können sich mit an Ihren Schuhen haftenden Eiern oder über Zwischenwirte, z.B. Flöhe, dessen Eier Sie ebenfalls mit den Schuhen hereinbringen könne, anstecken.
Daher ist die regelmäßige Entwurmung der Tiere mit geeigneten Mitteln zu raten.
Verlauf:
Nach der Ansteckung gelangen die Eier oder Larven in den Darm der Tiere und entwickeln sich im Körper zum ausgewachsenen Wurm.
Dabei wandern sie meist durch verschiedene Organe und können erhebliche Verletzungen verursachen.
Nach den Infektionswegen unterscheidet grundsätzlich man folgende Infektionsmöglichkeiten:
Ansteckung durch Mund oder Nahrung (orale Infektion) .
Durch Auflecken von Wurmeiern oder -larven (Spul- und Hakenwürmer) aus der Umgebung oder durch Fressen infizierter Zwischenwirte wie Mäuse oder Vögel (Bandwürmer) oder über Flöhe (Bandwürmer) können sich die Tiere mit Würmern infizieren.
Ansteckung durch die Haut (perkutane Infektion) .
Hakenwurmlarven können auch durch die Haut in das Tier eindringen.
Ansteckung über die Mutter (intrauterine und laktogene Infektion) .
Ruhende Larven (Dauerlarven) im Körpergewebe des Muttertieres werden erenut mobilisiert und erreichen über das Blut in die Gebärmutter und die Milchdrüsen.
Sie infizieren die ungeborenen Welpen.
Nach der Geburt nehmen die Jungtiere weitere Wurmlarven über die Milch auf (Spulwürmer).
Symptome:
Ihr Tier kann von Würmern befallen sein, ohne dass Sie dies merken.
Fast alle Hunde und Katzen durchlaufen in ihrem Leben eine Infektion mit Würmern.
Die Symptome hängen stark von Alter, Gesundheitszustand und Widerstandsfähigkeit des Tieres und von der jeweiligen Wurmart ab.
Da die Symptome aber meist keinen direkten Rückschluss auf die Art der Wurminfektion zulassen, empfiehlt sich die Behandlung mit einem Mittel, dass gegen alle Wurmarten wirkt.
Folgende Symptome können auf Wurmbefall hinweisen:
Sichtbare Wurmteile im Kot (Untersuchung durch Tierarzt) .
Erbrechen .
Blutarmut .
Blut im Kot .
schlechte Wundheilung .
glanzloses, struppiges Fell .
Gewichtsverlust, Abmagerung .
aufgeblähter Bauch bei Jungtieren (sog. Wurmbauch) .
verminderte Fruchtbarkeit .
Leistungsminderung .
allgemein herabgesetzte Widerstandskraft und Vitalität .
Bei Jungtieren kann massiver Befall der Tiere sogar zum Tod führen .
Diagnose .
Die Diagnose des Wurmbefalls geschieht meist über die mirkoskopische Untersuchung des Tierkotes.
Sie ist aufwendig und leider nicht immer ganz zuverlässig.
Dies liegt zum einen an der unregelmäßigen Eiausscheidung und den unterschiedlichen Entwicklungsstadien der verschiedenen Wurmarten.
Das negative Ergebnis einer Kotuntersuchung besagt also nur, dass zur Untersuchung keine Wurmeier oder -larven im Tierkot nachgewiesen werden können, aber nicht dass das Tier keine Würmer hat.
Zum anderen können die auch für den Menschen sehr gefährlichen Arten kaum von den harmloseren Wurmarten unterschieden werden.
Außerdem kann es bei der Feststellung der Verwurmung schon zu erheblichen gesundheitlichen Schäden beim Tier gekommen sein.
Beim Auftauchen von Symptomen sollte daher immer eine sofortige Entwurmung durchgeführt werden, um die Gesundheitsschäden für das Tier zu begrenzen.
Neben der akuten Behandlung empfiehlt sich außerdem die routinemäßige, in regelmäßigen Abständen vorgenommene Entwurmung Ihres Haustieres (optimal: 4 mal im Jahr) mit einem Breitspektrum-Entwurmungsmittel (gegen Band- und Rundwürmer).
Damit schützen Sie Ihr Haustier optimal vor den Gefahren der Wurminfektion und reduzieren die Verseuchung der Umwelt mit infektiösen Wurmeiern.
Nur durch regelmäßige Entwurmung Ihrer Haustiere können Sie sich und Ihre Familie (besonders Ihre Kinder) umfassend und zuverlässig vor möglichen Ansteckungen schützen.
Fragen Sie Ihren Tierarzt!
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Spulwurm :
Spülwürmer kommen überwiegend bei Welpen vor, aber auch erwachsene Hunde und Katzen sind vor ihrem Angriff nicht sicher.
Die Welpen werden von der Mutter über die Milch mit den Wurmlarven infiziert, diese wandern durch den Körper der Wirtstiere, um schließlich den Dünndarm zu besiedeln, wo sie sich mit Hilfe ihrer Sauglippen an die Darmwand anheften.
Von dem reichhaltigen Nährstoffangebot des Wirtes profitiert der Parasit und entzieht den Welpen wichtige Nährstoffe, die zu einer schlechten Entwicklung führen können (Jungtiere neigen zum Kümmern, zu rachitischen Beschwerden und Darmkatarrh, zeigen oft einen aufgeblähten Bauch und struppiges Fell) .
. Im allgemeinen überlebt der Wurm dadurch, daß er sich verborgen hält und seinen Wirt nicht tötet, nur so kann der Wurm sein eigenes Überleben sichern und möglichst viele Tiere anstecken.
Bei starker Überbesiedelung im Darm können vom Tier auch mal Würmer erbrochen werden, das ist jedoch ein eher seltenes Zeichen für einen Wurmbefall.
Ältere Katzen entwickeln gelegentlich eine Art Altersresistenz.
Nach oraler Aufnahme infektiöser Eier erreichen die meisten Larven nach einigen Umwegen im letzten Entwicklungsstadium den Dünndarm.
Manche wandern jedoch in den arteriellen Kreislauf, verteilen sich im Gesamtorganismus und kapseln sich in der Muskulatur ab - Trächtigkeit aktiviert sie wieder!!!
Die Infektion mit diesem Wurm ist für uns Menschen und besonders für unsere Kinder von großer Wichtigkeit, da sich dieser Parasit beim Menschen als die gefürchtete Wanderlarve einnistet.
Spulwürmer kommen aber auch häufig bei Heimtieren wie beispielsweise Hörnchen, Mardern, Frettchen Vögeln und Reptilien vor.
Dünndarm mit starkem Spulwurmbefall (Ascaridia)-(Bayer )

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Andere Rundwürmer (Nematoden) bei Heimtieren (beziehen sich auf das Kanninchen)
Magenwürmer (Graphidium): Der ausgewachsene rötliche Wurm lebt im Magen des Kaninchens und legt dort die Eier ab, die mit den Kaninchenkot ausgeschieden werden. Die Eier reifen im Gras, die Larve schlüpft und wird von dem Kaninchen mit dem Gras verschluckt.
Im Magen entwickelt sich schließlich der Magenwurm.
Der Wurm führt überwiegend bei Jungtieren zu Abmagerung, Schwäche und Blutarmut.
Fadenwürmer (Trichostrongylus): Die fadenförmigen, weißlichen Würmer befallen überwiegend den Dünndarm der Kaninchen.
Die Eier dieses Parasiten werden mit dem Kot ausgeschieden und die Entwicklung einer Larve findet im Freien statt.
Nach etwa 2 Wochen ist diese Larve infektiös und kann, wenn sie von einem Kaninchen verschluckt wird, einen ausgewachsenen Wurm bilden.
Diese Parasiten können einen schleimigen bis wässerigen Durchfall mit schwerwiegender Schädigung der Dünndarmzotten erzeugen .
Dies führt zu Mattigkeit, fortschreitender Abmagerung durch Eiweiß- und Nährstoffverlust und schließlich zum Tode des Tieres.
Madenwürmer (Oxyuris): Dies ist die häufigste Rundwurmart der Hauskaninchen, die auch beim Meerschweinchen , Goldhamster, Mäusen und Ratten, Gerbil sowie Hörnchen vorkommt.
Die Würmer befallen den Blinddarm und Dickdarm des Kaninchens, die Weibchen wandern zur Eiablage in den Enddarm.
Hier entwickelt sich nach wenigen Stunden eine infektiöse Larve, die in den Eiern mehrere Monate überleben kann.
Die Eier werden mit dem Kot ausgeschieden und von einem anderen Kaninchen während der Grünfutteraufnahme verschluckt, so daß die Larve schlüpft und den Zyklus vervollständigen kann.
Auch die Selbstansteckung findet statt, indem das Kaninchen seinen Blinddarmkot frißt.
Jungtiere werden bereis im Zuchtstall infiziert.
Die Anzeichen der Erkrankung sind mit Juckreiz im Afterbereich, Durchfall und Abmagerung nur schwach ausgeprägt .

Rundwürmer sind fadenförmige Würmer.
Ihr Körper läuft an beiden Enden fadenförmig zu. Die Länge der ausgewachsenen Würmer reicht je nach Art von 1 Millimeter bis hin zu 25 Zentimetern.
Alle Rundwürmer besitzen eine stabile, elastische Haut und einen Verdauungsapparat.
Dieser beginnt mit der Mundkapsel, die neben der Nahrungsaufnahme häufig auch zur Anheftung an die Darmwand dient.
Rundwürmer ernähren sich vom Darminhalt des Tieres und von dessen Körpersubstanz, z.B. Schleimhautzellen oder Blut.
Jedes erwachsene Wurmweibchen kann täglich mehrere Tausend Eier abgeben.
Nach dem Ausscheiden der Eier mit dem Kot des Tieres entstehen infektiöse Larven.
Diese können nun von anderen Haustieren, z.B. bei einem Spaziergang, aufgenommen und abgeschluckt werden.
Die Larven wandern dann durch unterschiedliche Organe des Wirtes und können dort beträchtliche Schäden anrichten.
Anschließend erreichen sie wieder den Darm, werden dort zu erwachsenen Würmern und beginnen nach der Paarung mit der Eiablage.
Der Lebenszyklus
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Hakenwurm (Ancylostoma) hakenförmiger blutsaugender Dünndarmparasit :
Sie kommen überwiegend bei Fleischfressern vor.
Einige Arten können auf den Menschen übertragen werden.
Hakenwürmer werden von Welpen über die Milch aufgenommen, können aber auch verschluckt werden.
Die Hakenwurmlarven können unter günstigen Bedingungen durch die intakte Haut in den Körper der Tiere eindringen.
Der erwachsene Wurm lebt im Dünndarm und ernährt sich vom Blut oder Plasma des Wirtes.
Dazu beißt er mit beachtlichen Kauwerkzeugen die Dünndarmzotten ab und saugt das austretende Blut auf, dadurch schädigt er sein Wirtstier erheblich.
Glücklicherweise kommt dieser Wurm bei uns nicht sehr häufig vor.
(Symptome : Abmagerung, Blutarmut, Durchfall)

Mundwerkzeuge eines Hakenwurmes
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Peitschenwurm (Trichuris - Länge 45 - 75 mm) :
Peitschenwürmer kommen beim Hund verhältnismäßig haufig vor, während dieser Parasit bei der Katze selten ist.
Bei diesem Wurm ist das Vorderteil haardünn, während das Hinterteil verhältnismäßig dick ist.
Diese Form erscheint peitschenartig und gibt dem Wurm seinen Namen.
Der Wurm befällt den Dickdarm der Fleischfresser und kann in seltenen Fällen auf den Menschen übertragen werden.
Der Wurm durchstößt die Schleimhaut und saugt Blut, was eine Blutbeimengung des Darminhaltes nach sich zieht.
Es kommt jedoch zu keinen großen Blutverlusten.
Das Abwehrsysten wird stimuliert, was zu einer fast ausreichenden Inmunität führt.
Dies erklärt, daß massive Infektionen äußerst selten auftreten.
Peitschenwürmer (Trichuris) bei Heimtieren:
Sind sehr selten.
Beim Kaninchen werden sie überwiegend im Blinddarm gefunden.
Kaninchen, die diesen Parasiten beherbergen, zeigen keine Krankheitsanzeichen.
Der Befund ist zufällig und kann bei der Kotuntersuchung gestellt werden.

Peitschenwurm vergrößert (Roche)
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Haarwürmer (Capillaria) :

Mikrofotografie eines Haarwurmeies
Die Gattung der Haarwürmer ist stark verwandt mit den Peitschenwürmern, somit ähneln sich ihre Eier doch sehr, nur die Seitenwand ist etwas flacher.
Der ausgewachsene Wurm ist sehr dünn, eben "haarfein", wodurch er seinen Nanen erhält.
Capillarien finden weltweit große Verbreitung, nicht nur bei Hunden und Katzen, sondern auch bei Pferden, Ratten, Mäusen, Kaninchen und Igeln. Bei Vögeln, vor allem Nutzgeflügel wie beispielsweise Tauben und Hühnern, zeigen sich die Parasitosen durch Haarwürmer als verantwortlich für eine Reihe von Erkrankungen mit wesentlichen wirtschaftlichen Schäden.
Auch unsere Ziervögel wie z.B. Wellensitiche, Nymphensittiche und Papageien werden häufig von Haarwürmern befallen.
Letztendlich sind aber auch Amphibien und Fische nicht selten ihre Opfer.
Sie befallen nicht nur den Magen- Darm-Trakt, sondern auch die Leber, Lunge und Harnblase, was zu einer Vielzahl an Krankheitssymptomen führt.
Bei Leberhaarwürmern kommt es unter anderem zu Gelbsucht und Lebervergrößerung, die Leber wird von weiß-gelblichen Herden überdeckt und vernarbte "Wurmstraßen" sind als weißliche Schlangenlinien in der Leber als stille Zeugen der Wurmwanderung sichtbar .
Eine Diagnose ist nur durch eine Leberbiopsie oder Endoskopie möglich.
Bei dem Haarwurmbefall der Blase wandern die Würmer vom Darm über die großen Blutgefäße zur Niere, um schließlich in der Blase sich an zu siedeln.
Hier werden die Symptome einer Blasenentzündung verursacht.
Die Diagnose wird durch Ultraschall und Harnuntersuchungen gestellt.
Der Befall der Lunge mit Haarwürmern ist vor allem beim Marder, Fuchs, Igel, Katze und Hund häufiger.
Ein schwerer Befall verursacht eine Bronchitis mit Husten und Niesen.
Die Diagnose kann aus dem Kot gestellt werden.
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Der Fuchsbandwurm :
Der Fuchsbandwurm ist ein Parasit, der nicht nur den Fuchs befällt.
Neben Kleinnagern, die immer in die Infektionskette einbezogen sind, können auch Katzen, Hund und Mensch betroffen sein.
Der geschlechtsreife, nur wenige Millimeter lange Bandwurm lebt im Dünndarm seines Endwirtes.
Wie alle Bandwürmer braucht er einen Zwischenwirt, in dem sich die Entwicklung zur Bandwurmfinne vollzieht.
Der Entwicklungszyklus des Fuchsbandwurms spielt sich hauptsächlich in einem Kreislauf unter Wildtieren ab.
Der Fuchs als Endwirt beherbergt den geschlechtsreifen Wurm und scheidet mit seinem Kot Bandwurmeier aus.
Mäuse und Bisamratten nehmen die Eier mit ihrer Pflanzennahrung auf und werden dadurch zu infizierten Zwischenwirten.
In den inneren Organen dieser Zwischenwirte vollzieht sich die Entwicklung zur Bandwurmfinne.
Die Kleinnager wiederum werden vom Fuchs als Hauptbeutetiere gefressen.
So gelangt die Bandwurmfinne in den Endwirt, in dessen Darm sie sich zum geschlechtsreifen Bandwurm entwickelt.
Auch Hunde können infizierte Mäuse fressen.
Sie werden dann genau wie der Fuchs zu Endwirten, in deren Dünndarm der Fuchsbandwurm parasitiert.
Krankheitserscheinungen, wie Darmentzündung, Durchfall, Abmagerung oder stumpfes Fell treten jedoch nur bei starkem Wurmbefall auf.
Die Fuchsbandwurminfektion beim Hund gewinnt dadurch an Bedeutung, dass die Tiere zu Ausscheidern von Bandwurmeiern werden und ihr Kot ebenso wie der des Fuchses Ansteckungsquelle für den Menschen sein kann.
Der Mensch muss Bandwurmeier über den Mund aufnehmen, um sich zu infizieren.
Im Entwicklungszyklus des Fuchsbandwurms ist er ein Fehlzwischenwirt, weil er die Infektion nicht an einen Endwirt weitergeben kann.
In seinen Organen findet aber wie bei echten Zwischenwirten eine Finnenentwicklung statt.
Vornehmlich Leber und Lunge werden befallen.
Dabei entsteht ein Netzwerk von Schläuchen, das diese Organe weitgehend zerstört.
Für den Zwischenwirt Mensch ist die Fuchsbandwurm-Infektion daher sehr gefährlich.
Eine Heilung ist kaum möglich.
Die Vermeidung von Infektionsrisiken ist besonders wichtig.
Bodennah wachsende Früchte wie Beeren und Pilze können mit Bandwurmeiern behaftet sein und sind dadurch eine gefährliche Ansteckungsquelle für den Menschen.
Sie sollten niemals ungewaschen gegessen werden.
Im Umgang mit vierbeinigen Mäusefängern ist Hygiene der beste Infektionsschutz für den Menschen.
Hände, die das Fell in der Afterregion berührt haben, dürfen nicht ungewaschen zum Mund geführt werden.
Auch sollten Hunde und Katzen, die in der Nähe von Fuchspopulationen gehalten werden, regelmäßig entwurmt werden.
Der Tierarzt verabreicht ein gegen den Fuchsbandwurm besonders wirksames, rezeptpflichtiges Medikament.
Die Darmparasiten sterben dadurch ab und die Produktion von Wurmeiern wird unterbrochen.
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Andere Bandwürmer

Namez.B. Taenia taeniaeformis, Taenia cervi, Taenia ovis (Katzenbandwurm, Rehfinnenbandwurm, Schaffinnenbandwurm)
Kennzeichen : 4 Saugnäpfe und ein doppelter Hakenkranz am Kopf, bei dem sich lange und kurze Haken abwechseln
Übertragung : Verzehr von Mäusen und Ratten, Innereien von Wild- oder Nutztieren oder rohem Fleisch insbesondere Fleischabfälle
Länge : die kleineren sind ca. 60 cm, die größeren bis 2 m lang
Symptome : Meist sind keine Symptome festzustellen.
Man kann manchmal weiße Glieder im Kot finden.
Bei Massenbefall kommt es zu Abmagerung, Teilnahmslosigkeit, Schwäche und struppigem Haarkleid.
Katzen zeigen Störungen in der Futteraufnahme bis hin zur Futterverweigerung.

Allgemein :
Bandwürmer verdanken ihren Namen der flachen, bandartigen Körperform.
Die Würmer leben als Parasiten im Dünndarm der Hunde und Katzen.
Der Körper gliedert sich in ein Kopfteil (Anheftung an die Darmwand), einen nicht unterteilten Halsbereich und die sich ständig neu bildenden Glieder (sog. Proglottiden).
Die Länge der Gliederkette kann von wenigen Milimetern bis hin zu mehreren Metern reichen.
Die Nahrungsaufnahme erfolgt über die Körperoberfläche.
Fast alle Bandwurmarten sind Zwitter, d.h., alle Glieder beherbergen männliche und weibliche Geschlechtsorgane.
Die Entwicklung der Larven erfolgt in einem oder mehreren Zwischenwirten.
Diese können durch die in den verschiedenen Organen sich entwickelnden und dabei wachsenden Finnen erhebliche Schäden erleiden, die sogar zum Tod des Zwischenwirtes führen können..
Die Finnen gelangen über die Nahrungskette (z.B. rohes Fleisch des Zwischenwirtes) in den Darm des Endwirtes und entwickeln sich dort zum erwachsenen Wurm.
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Gurkenkernbandwurm

Dipylidium caninum: Der Bandwurm der mit den Flöhen kam
Es gibt verschiedentlich Bandwürmer, welche sich als Zwischenwirte Insekten ausgesucht haben.
Dipylidium caninum, auch Gurkenkernbandwurm genannt, ist einer davon, und er benutzt Flöhe und Haarlinge für die Ausbildung des Finnenstadiums.
Tatsächlich muss das Tier einen befallenen Floh oder Haarling verspeisen, um mit diesem Bandwurm angesteckt zu werden.
Es findet aber keine Übertragung von Bandwurmfinnen über den Speichel des Flohs während dem Saugen von Blut statt.
Im Darm entwickelt sich sodann der ausgewachsene Gurkenkernbandwurm, welcher eine Länge von bis zu 80 cm erreicht.
Die Bandwurmglieder mit den darin verpackten Eiern, welche das Tier mit dem Kot ausscheidet, sind nur für die Flöhe und Haarlinge ansteckend. Für den Menschen stellen sie keine Gefahr dar. Problematisch wird es erst, wenn ein Mensch (unabsichtlich) einen befallenen Floh verspeist.
In diesem Fall würde sich ebenfalls ein erwachsener Bandwurm im Darm entwickeln.Die Glieder von Dipylidium caninum erinnern in ihrer Form an Gurken- oder Kürbiskerne. Entsprechend wird dieser Bandwurm auch Gurkenkernbandwurm genannt.
Tiere, welche Dipylidien im Darm beherbergen, sind in der Regel nicht krank.
Es braucht eine sehr grosse Anzahl ausgewachsener Stadien, damit Darmbeschwerden und Durchfall auftreten.
Bei Tieren, welche nie entwurmt werden und gleichzeitig mit Floh- oder Haarlingsbefall zu kämpfen haben, können solche Symptome durchaus beobachtet werden.
Um den Gurkenkernbandwurm erfolgreich zu beseitigen, muss deshalb sowohl mit einem geeigneten Wurmmittel, als auch mit einem Mittel gegen Flöhe und Haarlinge vorgegangen werden.
Auf diese Weise wird sowohl die Eiausscheidung mit dem Kot unterbunden, als auch der Zwischenwirt eliminiert.Darmparasit, gurkenkernähnliche weißliche Bandwurmglieder sieht man auf dem Kot des Tieres.
Übertragung - durch Flöhe -
Länge - bis zu 50 cm.
Symptome - meist keine deutlichen Symptome, evtl. Juckreiz am After "Schlittenfahren", Verdauungsstörungen, Abmagerung, etc.
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ENTWURMEN SIE IHR TIER !
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Wildcat ( Gast )
Beiträge:

08.09.2014 08:29
#12 RE: Beiträge zur Medikamentenliste antworten

Hallo Udo,
vielen Dank nochmal für das nette Telefonat und Deine super Beratung .
Nun zum Thema :
Ich selbst arbeite nur mit alternativer Medizin in meiner Familie. Dann natürlich auch bei meinen beiden Katzen & den Graupapageien.
Daher ein Tip : die Fa. Sanum Kehl bietet die Serie Vetokehl für Tiere an .
Das ganze beruht auf der Isopathie bedeutet :
Beispiel : Ein Pilz kann nur dann ansiedeln bzw. wachsen wenn er den Boden sprich das Milieu dafür vorfindet .
Also wird mit dem entsprechenden Medi dem Bakterium der Nährboden entzogen .
Das heisst es wird in sein ursprüngliches Milieu zurück geführt und der Pilz ( als Beispiel ) kann dort nicht mehr wachsen sprich sich ansiedeln !
Eigentlich logisch ,oder ?
Ausserdem nehme ich nachdem ich mit diesen Mitteln auch für mich & meine Familie arbeite die immer zuerst bevor ich zum tierarzt gehe ausser natürlich im Notfall .
Bin gerne bereit Infos weiter zu geben wenn jemand Hilfe braucht .
LG
Anastasia ( Wildcat )

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